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Vorwort

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Zur Tour


Im letzten Jahr suchte ich nach einer Ergänzung zuden bisher begangenen Routen über das zentralen Hochland und begann in Þingvellir und ging erst durch das Kaldidalur und dann westlich um den Langjökull herum nach Hveravellir und nördlich am Hofsjökull entlang bis in den nördlichen Sprengisandur und schließlich nach Akureyri. So blieb nur noch im Südosten eine großes Gebiet des Hochlandes, daß ich bisher noch nicht berührt habe. In einem kleinen isländischen Wanderführer den ich schon seit einigen Jahrer besitze, ist unter anderem eine etwa 5tägige Tour Vom Snæfell nordöstlich des Vatnajökulls unter die Gletscherzunge des Eyabakkajökulls in die Lónsöræfi, einer gebirgigen Gegend an der Südostküste Islands beschrieben. Eine weitere Route in dem Büchlein ist der Öskjuvegur (der Askjaweg) vom Herðubreið durch die große Lavawüste des Ódáðahraun zur Askja und von dort nach Norden ins Bárðardalur, wofür ebenfalls 5 Tage veranschlagt werden. Bei einem Blick auf eine Karte von ganz Island ergab sich, daß man diese beide Routen mit einander verbinden könnte. Das sich daraus ergebende Mittelstück würde über etwa 120 km teilweise wenig befahrene Pisten verlaufen und ebenfall 5 Tage in Anspruch nehmen. Dabei wäre ich auch knapp 2 Tage auf meiner Route von 94 unterwegs.

Also ergeben sich 3 etwa gleich lange Etappen mit unterschiedlichem Charakter. Von Höfn an der Südostküste mußte ich irgendwie, per Anhalter oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, etwa 25 km weiter an der Ringstraße zum Ausgangspunkt der Tour kommen. Anstatt dem Endpunkt Bárðardalur wähle ich den etwas weiter östlich gelegenen Mývatn wo ich besseren Anschluß an die Ringstraße und den Bus habe. Zu den Endpunkten der ersten zwei Etappen, den Hütten Snæfell und Herðubreiðarlindir, kann ich mir Verpflegung und Gas für eine Woche vorausschicken.

Informationen zur Vorbereitung der Tour habe ich aus dem erwähnten Buch "Gönguleiðir" von Páll Ásgeirson und einem Faltblatt des Ferðafélag Akureyrar. Im Internet fand ich auch eine Sammlung von GPS-Wegpunkten für die Lónsöræfi-Etappe, die sich als sehr hilfreich erwies und die ich zur Ausarbeitung des Routenplanes in die 1:100.000er Karten übertrug.


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